Im Letzte-Hilfe-Kurs wird u.a. über die Normalität des Sterbens als ein Teil des Lebens gesprochen.
Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V.
GELDERN Am 10. Mai bietet der Caritasverband Geldern-Kevelaer einen "Letzte-Hilfe-Kurs" an. "Einen Erste-Hilfe-Kurs haben fast alle in ihrem Leben schon einmal gemacht - immer in der Hoffnung, dieses Wissen nie anwenden zu müssen", führt Franziska Eickmans vom ambulanten Hospizdienst des Caritasverbands Geldern-Kevelaer aus. Mit dem Thema Krankheit und Sterben wird dagegen jeder einmal in seinem Leben konfrontiert. Eickmans: "Die letzte Hilfe ist daher genauso wichtig wie die erste Hilfe." An einem Kursabend wird Interessierten das kleine 1x1 der Sterbebegleitung vermittelt. Der Kurs richtet sich an alle, die sich über die Themen rund um das Sterben, Tod sowie Palliativversorgung informieren möchten und vermittelt Basiswissen und Orientierungen.
"Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit, die auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist", so Eickmans. Themenschwerpunkte des Abends sind "Sterben als Teil des Lebens", "Vorsorgen und entscheiden", "Leiden lindern" und "Abschied nehmen". Dabei wird über die Normalität des Sterbens als ein Teil des Lebens gesprochen. "Natürlich werden auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht angesprochen und mögliche Beschwerden im Sterbeprozess sowie deren Linderung thematisiert", beschreibt Eickmans den Ablauf. Ebenso werde anschließend gemeinsam überlegt, welche Formen des Abschiednehmens es geben kann.
Der Kurs findet am 10. Mai von 17 bis 21 Uhr in der Tagespflege der Caritas, Mühlenweg 35 in Geldern statt. Eine kostenlose Anmeldung unter 02831 1322944 oder hospizdienst@caritas-geldern.de ist erforderlich. Weitere Informationen auch unter www.letztehilfe.info.